Lebenslauf

Werdegang

 

 

Aufgewachsen auf dem Lande in einem kleinen Ort namens Neu-Büddenstedt ab dem Jahre 1951. Vatern und Muttern hatten die Lust aufeinander verloren und so lebte ich vergnügt und umsorgt bei meinen Großeltern. Als ich 5 war, siedelten wir um nach Helmstedt, immerhin schon eine Kleinstadt von etwa 30.000 Einwohnern. Ich aber suchte das Großstadtflair und beschloss vor der Einschulung nach Dortmund zu Vatern und Stiefmuttern zu ziehen. Diese Entscheidung erwies sich als nicht so glücklich, und so besuchte ich weniger behütet und mit mäßigem Erfolg die Grundschule. Als der Großvater nach 4 Jahren wieder seine schützende Hand über mich hielt, explodierten meine schulischen Leistungen, ich wechselte auf das Gymnasium und verließ das Jungengymnasium Witten, vom Schulbetrieb frustriert, aber mit der mittleren Reife.

Jetzt kam ich auf die grandiose Idee Bankkaufmann zu werden. Leider klappte dies nicht nahtlos und so schob ich nochmals die Schulbank auf der Höheren Handelsschule W. Pipke in Dortmund. Sehr vorteilhaft sollte es sich später erweisen, dass ich jetzt Maschinenschreiben lernte. Ein Jahr später dann die Aufnahmeprüfung bei der Spaßkasse Dortmund. 1200 Azubis wollten Bankkaufmann werden und ich war einer von 300, die auch die letzte Hürde nahmen. Die Beschäftigung mit Girokonten, Sparkonten - Zinsen wurden noch von Hand mit Tabellen errechnet - , Prämiensparen und Bausparen war wenig interessant. Aber nach dem Motto, was man anfängt, bringt man auch zu Ende, wurde ich Bankkaufmann. Schon lange vor diesem Abschluss hatte ich mich am Abendgymnasium Dortmund angemeldet, wo ich am 23. Juni 1977 die Reifeprüfung ablegte. 

Jetzt war auch meine erste Ehe "reif", die vernünftigerweise kinderlos blieb, und ich heiratete am 10. Mai 1978 meine Traumfrau. Wie schön diese Ehe war, beweisen 4 Kinder. Wer sich fragt, ob es Sinn macht Kinder in diese Welt zu setzen, dem sei gesagt, es gibt nur einen Grund Kinder zu zeugen: Die Freude am eigenen Leben!!! Zum Studium der Elektrotechnik blieb nun kaum noch Zeit aber für eine Umschulung zum Funkelektroniker, die ich am BFZ-Essen absolvierte. Als die Ausbildung ihrem Ende zuging lag die Arbeitslosigkeit im Pott für diesen Berufszweig bei 13 %. Eine Ausbildung ohne praktische Tätigkeit würde schon bald an Wert verlieren. So bewarb ich mich weltweit und hatte schon Monate vor der Abschlussprüfung zum 1. April 1982 meinen Arbeitsplatz als Radio- und Fernsehtechniker bei Radio Siebler in Waldshut.

Nachdem wir ein halbes Jahr später eine geeignete Wohnung gefunden hatten, holte ich den Rest der Familie ins Ländle und dann passierte am 22. November 1983 - Exakt der 20. Todestag nach der Ermordung J. F. Kennedys - das Unfassbare, das mein gesamtes weiteres Leben beeinflussen sollte. Hierüber werde ich, bei gegebenem Anlass, nur persönlich Stellung beziehen.

Trotz und in Kenntnis dieser Belastung wurde ich am 1. Oktober 1987 von Herrn Max Hauser eingestellt. Meine Arbeit im HiFi-TV-Videotreff sollte sich als mein Traumjob herausstellen. Ich besuchte abends die Meisterschule und legte die Prüfungsteile III und IV ab. Leider bot sich dann nur die Möglichkeit die Fachteile I und II ganztags in Ulm in Angriff zu nehmen. Ich musste beim Videotreff kündigen, hatte aber einen ausgezeichneten neuen Arbeitsvertrag in der Tasche. 1993, ten years after: Die Ehe zerbrach, ich war nicht mehr in der Lage die Ausbildung zu Ende zu führen und musste fachärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Der "Wiederaufbau" begann 1996 mit einem Microsoft-Office-Kurs bei der Deutschen-Angestellten-Akademie. Leider brachte die Zeit es mit sich, dass auch ich immer älter wurde. Es folgte 97 / 98 die einjährige Weiterbildung zum PC- und Netztechniker beim CDI in Lörrach. Und nun ergibt sich das Dilemma, das ich bereits eingangs erwähnte, eine Ausbildung ohne anschließende praktische Tätigkeit ist sehr bald kaum noch etwas wert....

Ich repariere, erweitere, konfiguriere, was auch immer ich in die Finger bekommen kann. Ich lese ständig Fachzeitschriften und bin durchaus auf dem Laufenden, was an Hardware gut und günstig ist. Seit Herbst 2000 beschäftige ich mich mit der Erstellung von Webseiten, mit dem Ziel meine beruflichen Aussichten zu verbessern. Am 17. Januar 2001 meldete ich das Gewerbe an. Nach dem Umzug nach Dortmund, meldete ich das Gewerbe am 25. Juli 2002 in Dortmund an und am 9. Februar 2004 ab.